Aufbau der neuen Wanderausstellung in der documenta-Halle abgeschlossen

Aufbau der neuen Wanderausstellung in der documenta-Halle abgeschlossen

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Aufbau in der documenta-Halle Kassel

Anspruchsvolle Aufbauphase

Am späten Donnerstagabend war es soweit – Nach einer sportlichen Vorlaufzeit für Kuratierung und Logistik galt es einen der bundesweit und international bekannten Kunstorte, mit gewissen Ansprüchen an große und raumbezogene Kunstwerke, dramaturgisch und inhaltlich angemessen zu bespielen.

Bereits Montag reiste als erster Künstler Helmut Mair an – nicht ohne Helfer. So sah die Koje im vorderen Bereich der documenta-Halle zunächst eher wie eine Nähstube aus, zuweilen wie ein luxuriöser Sweatshop für lediglich zwei konzentrierte Textilarbeiter, bis sein monumental gewebtes Motiv zur Mixed-Media-Arbeit und Installation wurde.

Einen Tag später stand der große Hangar komplett unter dem Zugriff des bislang wohl aufwendigsten Aufbaus einer künstlerischen Arbeit in der Serie der Diakonie-Wanderausstellungen. Georg Friedrich Wolf und sein routiniertes, mehrköpfiges Team von Fachleuten reisten, fast mit einer Rockband im Tourbus vergleichbar, mit einem stattlichen 37 Tonnen mächtigen Sattelschlepper nach Kassel, um unter Ausnutzung der gesamten Raumhöhe der Halle mit der riesigen Skulptur ODYSSEE den materiellen Fokus der Ausstellung zu stellen.